Acrylnägel in der Schwangerschaft

Acrylnägel in der Schwangerschaft – Was muss beachtet werden?

 

© Africa Studio  - Fotolia.com

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Auch in der Schwangerschaft möchten viele Frauen verständlicherweise nicht auf ein gepflegtes Äußeres und einen bestimmten Look verzichten. Hierzu gehören für viele Damen auch die Nägel, die häufig durch eine Acrylmodellage zu einem optischen Highlight umgeformt werden. Immer häufiger werden allerdings Fragen nach der Unbedenklichkeit von Acrylnägeln in der Schwangerschaft laut. Dabei rücken immer wieder die unterschiedlichsten Aspekte in den Vordergrund, wobei der Großteil aller Punkte als unbedenklich eingestuft werden können. Die meisten diesbezüglichen Studien und Untersuchungen haben zu dem Ergebnis geführt, dass Acrylnägel in der Schwangerschaft unbedenklich sind und dementsprechend weiterhin aufgetragen werden können. Allerdings kann dies keine umfassende Garantie darstellen und im Einzelfall kann es sich durchaus lohnen, einen entsprechenden Arzt um Rat zu fragen.

Auch wenn bezüglich Acrylnägeln in der Schwangerschaft von umfassender Unbedenklichkeit gesprochen werden kann, genügt dies allein nicht, um werdende Mütter von allen zugehörigen Sorgen und Fragen zu befreien. Aus diesem Grund wurden nachfolgend einige allgemeine Punkte zusammengetragen, die hinsichtlich Acrylnägel in der Schwangerschaft von Bedeutung sein können.

Acrylnägel und die Geruchsbildung

Viele Frauen haben von Acrylnägeln immer noch das Bild im Kopf, dass bei der Arbeit mit den zugehörigen Präparaten zahlreiche unangenehme Dämpfe entstehen. Meist wird die Schuld auf das hierbei verwendete Liquid geschoben, welches bisweilen einen unangenehmen Geruch mit sich bringen kann. Dieser Geruch ist, sofern er in Maßen eingeatmet wird, generell nicht schädlich, kann allerdings gerade bei schwangeren Frauen zu Übelkeit führen. Ärzte raten deshalb, während der Modellage von Acrylnägeln, stets ein Fenster geöffnet zu halten. Überdies existieren mittlerweile allerdings auch zahlreiche Liquids und Präparate, die vollständig geruchsneutral produziert werden und dementsprechend für schwangere Frauen, aber auch für alle anderen Nagelliebhaber mit empfindlichen Nasen überaus geeignet sind.

Acrylnägel und die veränderte Nagelstruktur

Der nächste Punkt hat nicht unbedingt etwas mit einem Risiko von Acrylnägeln in der Schwangerschaft zu tun, sondern bezieht sich vielmehr auf die Qualität einer möglichen Modellage. Während sich einige schwangere Frauen während ihrer Schwangerschaft über besonders starke und stabile Naturnägel freuen dürfen, klagen andere über brüchige oder rissige Nägel. Gerade bei solchen Problemnägeln kann es auch in der Schwangerschaft zu allerlei Problemen kommen. Werden beispielsweise die wichtigen Hygienevorschriften nicht eingehalten, kann es bei rissigen oder brüchigen Nägeln nach dem Auftrag der Acrylnägel zu Infektionen kommen. Diese sollten allerdings gerade in der Schwangerschaft unbedingt vermieden werden, weshalb in solchen Fällen von Acrylnägeln abgeraten wird.

Die Entfernung von Acrylnägeln

Nicht nur das Auftragen von Acrylnägeln kann in der Schwangerschaft unter normalen Umständen bedenkenlos durchgeführt werden, sondern auch das Ablösen der Nägel. Wer sich dazu entscheidet, in der Schwangerschaft keine Acrylnägel mehr zu tragen oder eine Neumodellage anstrebt, der lässt sich die Acrylnägel mit Aceton oder acetonhaltigen Präparaten entfernen. Beim Einsatz von Aceton wiederum können gewisse Dämpfe entstehen, die in Maßen zwar nicht gefährlich sind, aber trotzdem nach Möglichkeit nicht zu sehr eingeatmet werden sollten. Deshalb empfiehlt es sich auch die Entfernung von Acrylnägeln nur dann durchzuführen, wenn eine ausreichende Frischluftzufuhr gewährleistet ist. Auch dieser Punkt gilt nicht nur für Acrylnägel in der Schwangerschaft, sondern ist ein grundsätzlicher Ratschlag für alle Kunstnagelliebhaber.

Das Feilen von Acrylnägeln

Auch der nächste Punkt gilt prinzipiell nicht nur für schwangere Frauen, die sich gern Acrylnägel zulegen würden, sondern lässt sich ohne weiteres auf alle Arten von Interessierten übertragen. Immer dann wenn an Finger- oder Fußnägeln gearbeitet wird, entsteht durch das Feilen ein feiner Staub, der sich ohne eine entsprechende Schutzvorrichtung auf direktem Weg in die Lungen all derjenigen begibt, die ihn ungeschützt einatmen. Unter normalen Umständen sind dies vor allem die Nageldesigner in den Studios, wer seine Acrylnägel in der Schwangerschaft allerdings lieber selbst anfertigt, ist diesem Staub ebenso ausgesetzt. Um die eigene Gesundheit und die des ungeborenen Babys nicht zu gefährden, empfiehlt es sich demnach gegebenenfalls eine Maske zu tragen, um zu verhindern, dass der Feinstaub in die Lunge gelangt.