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Acrylnägel selber machen – Die wichtigsten Infos zu Beginn

 

Klassische Acrylnägel © Valua Vitaly - Fotolia.com

Klassische Acrylnägel
© Valua Vitaly – Fotolia.com

Schöne und gepflegte Nägel sind heutzutage längst nicht mehr nur den Besucherinnern diverser Nagelstudios vorbehalten, sondern lassen sich auch mit einigen wenigen Handgriffen sowie einem deutlich geringeren Einsatz finanzieller Mittel in Eigenregie zaubern. Zahlreiche verschiedene Sets, Hilfsmittel und auch Anleitungen werden hierfür nicht nur von diversen Unternehmen, sondern auch von zahlreichen Quellen im Internet herausgegeben. Die Experten von Acrylnägel-selber-machen.com verstehen sich als zentrale Anlaufstelle für all diejenigen, die sich bezüglich ihres Wunsches, Acrylnägel selbst zu pflegen, umfassend informieren möchten. Alles, was es zum Thema Acrylnägel selber machen zu wissen gibt, lässt sich unserer Webseite entnehmen.

Wodurch zeichnen sich Acrylnägel aus?

Zu Beginn soll für all diejenigen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Acrylnägel selber machen auseinandersetzen, zunächst ein kurzer Einstieg gewährt werden. Immerhin existieren neben den Acrylnägeln beispielsweise auch die sogenannten Gelnägel, die sich prinzipiell ebenfalls als Nagelmodellage in Eigenregie anbieten. Der Unterschied, der bereits auf den ersten Blick erkennbar wird, lässt sich bei Gel- und Acrylnägeln vor allem an der Stabilität festmachen. Acrylnägel erweisen sich als deutlich stabiler und strapazierfähiger. Wer in seinem beruflichen oder privaten Alltag gern und viel mit den Händen arbeitet, wird deshalb die Vorteile von Acrylnägeln überaus schnell erkennen können – sie sind leistungsfähiger und bei stärkerer Beanspruchung deutlich belastbarer als Gelnägel.

Acrylnägel bestehen aus einer Modelliermasse, die vor dem Aufbringen auf den Nagel immer frisch angerührt werden sollte. Hierfür sind zwei verschiedene Komponenten von entscheidender Bedeutung – die Modellierflüssigkeit und das Acrylpulver. Oftmals sprechen Experten davon, dass die Schwierigkeit beim Anrühren der Modelliermasse nur von echten Profis umschifft werden können. Erfahrungen haben allerdings gezeigt, dass das perfekte Mischverhältnis durchaus auch von Laien erzielt werden kann, sofern eine exakte Anleitung vorliegt. Dementsprechend soll schon an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass all diejenigen, die sich ihre Acrylnägel selber machen wollen, unbedingt auf die Angaben achten sollten, die vom Hersteller der jeweiligen Produkte zu den Mischverhältnissen ausgegeben werden. Wer diese ignoriert, riskiert nicht nur ein wenig ansehnliches Ergebnis, sondern außerdem auch einen brüchigen Nagel, der mit der Qualität eines professionellen Acrylnagels nur wenig gemein hat. Wer sich allerdings an die exakten Angaben hält und beim Anmischen der Modelliermasse Sorgfältigkeit walten lässt, erhält ein Ergebnis, das sich qualitativ nicht von der Arbeit eines Profis unterscheiden lässt.

Was sind die Vorteile von Acrynägeln?

Neben der bereits erwähnten Stabilität besitzen Acrylnägel noch zahlreiche weitere Vorteile gegenüber anderen künstlichen Nagelformen:

  • natürlicher Look
  • sanfteres Ablösen wird möglich
  • simplere Aushärtung
  • individuelle Nagelstruktur spielt keine Rolle

Diese Vorteile erklären sich bei Acrylnägeln prinzipiell von selbst, sollen aber dennoch ein klein wenig stärker ausgeführt werden. Da Acrylnägel in deutschen Nagelstudios bislang noch ein wenig stiefmütterlich behandelt werden, existieren mittlerweile viele Mythen, die sich um die Acrylnägel ranken. Einige der Geschichten sind wahr, während andere wiederum lediglich auf Fehlinformationen und Unwissenheit beruhen.

Fakt ist, dass Acrylnägel sich hervorragend für alle Arten von individueller Nagelstruktur eignen. Wo Gelnägel bei einer unebenen Nagelplatte oder sonstigen schwierigen individuellen Voraussetzungen häufig schnell an ihren Grenzen stoßen, lassen sich Acrylnägel hervorragend einsetzen und kreieren einen tollen Look. Dieser Look wirkt überdies in vielen Fällen deutlich natürlicher als es beim Einsatz von Gelnägeln der Fall ist. Dies liegt an der reduzierten Dicke, mit der Acrylnägel aufgetragen werden können. Darüber hinaus zeichnen sich Acrylnägel als deutlich einfacher in der Handhabung aus – die Modelliermasse trocknet bei Zimmertemperatur, weshalb teures Equipment wie etwa eine UV-Lampe unnötig wird. Auch das Ablösen der Acrylnägel ist denkbar einfach und deutlich schonender, für den Naturnagel – während Gelnägel aufwändig abgefeilt werden müssen, was den Naturnagel bisweilen verletzen und schädigen kann, sind Acrylnägel in einem sogenannten Acetonbad abzulösen. Das ist nicht nur schonender für den Nagel, sondern auch deutlich einfacher in Bezug auf die Handhabung. Nähere Informationen zu den verschiedenen Schritten bzw. der korrekten Vorgehensweise finden sich auf unserem Informationsportal. Ein Starter Set, welches sich für absolute Einsteiger im DIY-Bereich von Acrylnägeln empfiehlt, enthält zum geringen Preis bereits alle wichtigen Elemente, um eine Acrylnagel-Modellage durchzuführen.

Gibt es bei Acrylnägeln auch Nachteile?

Der Fairness halber müssen selbstverständlich auch die wenigen Nachteile von Acrylnägeln kurz erwähnt werde. Auch wenn diese deutlich weniger stark ins Gewicht fallen sollten, als es die Vorteile tun:

  • Auswirkung auf den Naturnagel
  • Vorsicht bei Arbeiten mit Aceton
  • Geruchsempfindlichkeit

Die eventuellen Nachteile von Acrylnägeln ergeben sich im Grunde genommen direkt aus den Vorteilen. Da sich Acrylnägel durch ein simples Acetonbad ablösen lassen, sollten Träger und Trägerinnen von Acrylnägeln beim Hantieren mit Aceton vorsichtig sein, um kein versehentliches Ablösen der Nägel zu provozieren. Darüber hinaus kann es hin und wieder vorkommen, dass der Geruch der Modelliermasse bei Acrylnägeln als unangenehm empfunden wird. Diesbezüglich existieren aber bereits zahlreiche Präparate, die in diesem Fall Abhilfe schaffen können.